Die letzte Runde hat gezeigt, das Bilderraten keine so gute Rätselvariante ist, deshalb gehe ich für Runde 4 wieder zum schätzen über. Nicht weit vom Apartment entfernt, vor der Deutschen Botschaft, steht ein schwarz-rot-goldner Wegweißer. Die meisten Schilder daran zeigen zu irgendwelchen Verwaltungsgebäuden in der nähe, aber ein Schild ist auf ein Ziel etwas weiter weg ausgerichtet: auf Berlin. Von euch möchte ich nun wissen, wie viel Kilometer es laut dem Wegweißer bis nach Berlin sind.
Mitspielen ist ganz einfach. Hinterlasst einen Kommentar mit eurer Lösung und einen Namen. Bitte gebt nur einen Tipp pro Person ab, solltet ihr mehrere abgeben werte ich nur den Letzten. Ihr habt Zeit bis Samstag um 4pm SLT (Sri Lankan Time), dann löse ich auf und schaue, wer gewonnen hat. Wer am nächsten an die richtige Lösung kommt gewinnt. Bei unentschieden entscheidet das Los. Viel Glück und vor allem viel Spaß beim Rätseln.
Der Musikwunsch von Timo:
Es gab viele die wirklich sehr nah dran waren, aber nur einer hat es geschafft den Nagel auf den Kopf zu treffen, bzw. die Kilometer genau zu treffen. Timos ausgibige Recherche hat sich ausgezahlt. Mit 7823km liegt er absolut richtig.
Damit hast du einen Musikwunsch für das nächste Rätsel gewonnen und dazu noch dies:
Die Auffassung, dass Spielzeug nur was für Kinder ist und Erwachsene bloß arbeiten sollen und keinen Spaß haben dürfen, vertritt hoffentlich keiner meiner Leser, denn das ist ziemlicher Blödsinn. Ich kann mich heute noch genauso über ein Spielzeugauto, oder Seifenblasen freuen, wie mit 6 Jahren, vielleicht sogar noch mehr. Von daher hoffe ich, dass es dir ähnlich geht und du nicht glaubst, du wärst zu alt für so was. Niemand ist zu alt für Seifenblasen, oder Spielzeugautos.
Und in Sri Lanka steht ein Zelt! Wie viele von euch waren schon auf dem Oktoberfest in München? Und wie viele haben es auf das Oktoberfest in Colombo geschafft? Die Zahl der erhobenen Hände ist nun sicher gerade schlagartig nach unten gegangen. Weiß ja auch kaum jemand, dass es bereits zum 17. Mal in Colombo ein Oktoberfest gibt, das ein bisschen Deutschland auf die Insel im Indischen Ozean bringt. Wobei „ein bisschen“ ein bisschen untertrieben ist. Mit einer Band die extra aus München eingeflogen wird und einem deutschen Koch der alles für Schweinshaxe, Eisbein, Sauerkraut, Weißwürstchen, Apfelstrudel, etc. im Gepäck hat, stellt das Hilton Colombo ganz schön was auf die Beine. Und dank der Unterstützung von einer örtlichen Brauerei fließt auch das Bier fast wie in München, wobei es leider nicht so gut schmeckt, aber man kann eben nicht alles haben. Das Essen war dafür umso besser und mal eine echte Abwechslung zu Reis & Curry.
Eigentlich wollten wir diese Woche mal ins Landesinnere reisen und uns diesen Teil der Insel anschauen, doch da wir noch Formalitäten an der Uni erledigen mussten und es irgendwie nicht geschafft haben uns auf den Weg nach Kandy zu machen, sind wir in Colombo geblieben. Da kam die Frage von Louisa ob wir nicht Lust hätten aufs Oktoberfest zu gehen gerade richtig. Oktoberfest in Sri Lanka, natürlich sind wir da dabei. Kandy steht auch in ein paar Tagen noch, aber Oktoberfest ist eine Gelegenheit die sich nicht wieder bietet. Also war es beschlossene Sache, Freitagabend geht es aufs Oktoberfest in einem Zelt neben dem Hilton Hotel. Am Eingang wurden wir gleich von drei Mädels im Dirndl begrüßt und die Band spielte bereits bayrische Volkslieder. Wir hatten zum Glück einen Tisch reserviert, denn der Laden war brechend voll. Erstmal haben wir einen Pitcher Bier (1,5 Liter) und ein paar Gläser bestellt, da es leider keine Maß gab. Und danach ging es zum Buffet, bei dem es an nichts gefehlt hat. Bratwürstchen, Obatzter, Brezeln, Eisbein, Sauerkraut, und und und. Bei diesem Angebot blieben keine Wünsche offen, und das meiste hat auch noch wirklich gut geschmeckt, auch wenn manches leider etwas kalt war. Nach dem Essen gabs einen „Willi“ der wohl auch aus Deutschland importiert wurde und dann ging es auf die Tanzfläche. Man meint gar nicht wie die Menschen aus Sri Lanka zu Marianne Rosenberg, DJ Ötzi, Heidi und wie sie nicht alle heißen, feiern können :-) Die Stimmung war wirklich großartig, wenn es auch etwas surreal ist, soweit weg von Deutschland auf nem Oktoberfest zu sitzen, Schweinshaxe zu essen und dabei von bayrischer Volksmusik beschallt zu werden. Wir haben uns auch gleich mal mit der Band angefreundet und beschlossen, dass wir in den nächsten Tagen unbedingt noch mal vorbei kommen müssen. Oktoberfest
It’s Wednesday, which means it’s time for my weekly review – a chance for me to reminisce about the past week. Well, the week started not in Colombo, but in a little village down in the south west of Sri Lanka called Hikkaduwa. A place famous for its beaches and surfing and basically for everything a common tourist would look for in a holiday trip to the sea. There are places to sleep back to back with places to eat all along the main road and the beach. From quite big Hotel Resorts (all of them looked like they’ve seen better days) to small Beach Hotels with four or five rooms, there is a place to sleep for everyone. We found our little hotel by pure luck and the help of a local guy. We weren’t so lucky in terms of surfing. Because the sea was quite rough, it wouldn’t have been much fun to start with it. But we will definitely come back for it. Everybody said that the sea gets better in the next couple of weeks and that the surf/beach season hasn’t really started yet. We decided to take the trip as a vacation from Colombo and to just enjoy the nice weather, the fresh air and the ocean. We arrived back in Colombo on Sunday evening. Because Peter hit his foot with a sledge hammer on Saturday evening, while we were helping the owner of our hotel to protect a palm tree from the rising tide, Monday was dedicated to a visit to the hospital, which in retrospective took only 20 minutes, including a visit to a doctor who didn’t even touch the foot and three different types of medicine from the pharmacy. Peter is fine and he can walk again, so we guess nothing is broken. It was just black and blue and we were a little concerned. On the way back home from the hospital we spotted a sign from fast food heaven: a giant yellow “M”. McDonalds was close by and we just had to go there and see if a BigMac tastes that same in Sri Lanka as in Germany… it does! However, the Chicken Burger is not as good as in Germany. Nevertheless, McDonalds: I’m lovin’ it.
Tuesday is Football Day, actually Tuesday and Thursday, but we tend to attend only on Tuesdays. Seb, one of the first guys I met in Sri Lanka, invited us to a weekly football match with a couple of other guys from town. Steven and Peter already played last week, and this week I joined them. It was quite exhausting, because the football field is inside, and there is no airflow or what so ever, but it is a lot of fun. Not so much fun was coming home to the apartment and finding that the water was out again. Imagine you come home all sweaty and exhausted and all you want to do is get into the shower and refresh… and you turn the tap and nothing… It is as frustrating as it sounds. Throw in “breaking the display of your cell phone” and you get an idea of my delightful Tuesday night. The week was of to a good start but the ending was quite sad. I’m sure the next one will be better. (Only one word: Oktoberfest)
If you’d like to see pictures from Hikkaduwa, check out the album in the “Fotoalbum” List at the end.
Hikkaduwa, oder kurz Hikka genannt, heißt ein kleiner Ort im Südwesten von Sri Lanka der vor allem für drei Dinge berühmt ist: Sonne, Strand und Meer. In diesen Ort ging unser erster Trip raus aus Colombo. 100km immer gen Süden auf der Galle Road. In Sri Lanka bedeutet das 2 1/2 Stunden in einem meist überfüllten Bus und darauf hoffen, dass man es überlebt. Am Mittwochmorgen haben wir uns auf den Weg gemacht, allerdings nur Peter und ich, da es Steven nicht so gut ging und er lieber noch einen Tag zum Erholen im Apartment bleiben wollte. Die Hinfahrt war ganz in Ordnung. Der Bus war zu Beginn noch nicht so voll, so dass wir einen Sitzplatz ergattern konnten und dann eigentlich nicht mehr machen konnten als aus dem Fenster zu schauen und zu hoffen, dass wir nicht unsere Haltestelle verpassen. Keiner von uns war bisher in Hikka gewesen, so dass wir bei jedem kleineren Ort erstmal aus dem Fenster spähen mussten um zu schauen wo wir eigentlich gerade sind. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann endlich in Hikkaduwa an und standen erstmal vor der Aufgabe: Wo sollen wir heute Nacht schlafen? Von Louisa und Munch hatten wir verschiedene Adressen genannt bekommen, doch im Grunde gibt es in Hikkaduwa nur Hotels oder Restaurants oder beides zusammen. Der beste Weg eine günstige Bleibe zu finden ist von Hotel zu Hotel zu laufen, sich die Zimmer anzuschauen und Preise zu vergleichen. Zumindest dachten wir das. Der wesentlich einfachere Weg, so stellte es sich raus, ist einfach mal den nächst besten Ladenbesitzer anzuquatschen und zu fragen wo man am besten übernachte kann. So haben wir Rumish getroffen, der gleich meinte, er kennt einen der Hotelbesitzer, der wird euch nen guten Preis machen. Also sind wir mit ihm zusammen zu einem kleinen Hotel gelaufen und nach kurzem Verhandeln haben wir einen Preis fürs Doppelzimmer mit extra Matratze bekommen, der deutlich unter den Zimmerpreisen lag, die wir vorher gehört hatten. Das Zimmer war sauber und ordentlich, und die Aussicht von unserem Balkon war einfach großartig:
Dann hieß es erstmal was essen und danach zum Strand. Unser eigentlicher Plan war es den Trip als Begin unserer Surfkarriere zu sehen und so schnell wie möglich jemanden zu finden, der uns aufs Brett hilft. Allerdings war das Meer die ganze Zeit über so rau und die Wellen so unberechenbar, dass mit Surfen nicht viel los war. Unser Surftrip wurde somit zwangsweiße zum Strandurlaub und wir haben Tagsüber eben einen Großteil der Zeit auf einer Strandliege mit nem Buch oder im Wasser verbracht. Die Abende begannen dann meistens im Blue Note, einem Hotel/Restaurant das von einem Deutschen geführt wird und bei dem jeden Tag von 16 – 18 Uhr Happy Hour ist, das heißt es gibt Bier vom Fass für etwa 0,60€. Außerdem werden dort Bundesligaspiele gezeigt, was für Peter eine besonders Highlight war. Nach dem Blue Note sind wir dann meistens in eine Bar gegangen oder sind durch Hikka gelaufen und haben mit allen möglichen Leuten gequatscht. Leider habe ich es in der ganzen Zeit nicht geschafft eine anständige Cocktail-Bar zu finden. Es gibt zwar verschiedene Restaurants die Cocktails auf der Karte haben, aber das heißt noch nicht viel. So habe ich es mal gewagt einen Tequilla Sunrise zu bestellen. Bekommen habe ich einen Tequilla Sun... den rise gabs wohl nicht mehr, also haben sie mir Tequilla mit O-Saft hingestellt. Sehr traurig und sehr teuer. Aber vielleicht haben wir beim nächsten Besuch in Hikka mehr Glück. Dafür haben wir ein kleines Café gefunden, mit echter richtiger Kaffeemaschine und Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen. Mein persönliches Highlight der Reise. Bis dahin dachte ich nämlich, dass es auf der ganzen Insel keine anständige Tasse Kaffee gibt. Selbst der Kaffee bei McDonalds taugt hier nämlich nicht wirklich was.
Wir waren aber nicht nur untätig während unsere Zeit am Strand. Den Samstagabend haben wir damit verbracht unserem Vermieter zu Helfen sein Grund und Boden vor der Flut zu schützen. Das Meer holt sich leider Stück für Stück mehr von Hikka, sodass viele Bewohner an der Küste dazu übergegangen sind ihr Grund und Boden mit Sandsäcken gegen das Meer zu verteidigen. Da an diesem Abend die Flut besonders hoch sein sollte und eine Palme drohte unterspült zu werden musste der Besitzer unseres Hotels etwas unternehmen und nett wie wir nun mal sind, haben wir unsere Hilfe angeboten… Hätte ja keiner ahnen können, dass das in Arbeit ausartet… und Peter sich dabei auch noch verletzt. Aber zumindest für den Moment haben wir es geschafft die Palme zu retten. Mal schauen ob sie noch steht, wenn wir wiederkommen. Am Sonntagmittag sind wir dann wieder in den Bus gestiegen um zurück nach Colombo zu fahren. Leider hatten wir diesmal nicht so viel Glück. Der Bus war schon voll als er ankam und wurde unterwegs nur noch voller. Fast drei Stunden stehen und dem Fahrer dabei zuschauen wie er ein waghalsiges Überholmanöver nach dem anderen vollführt. Irgendwann habe ich mich einfach umgedreht, mir mein Buch zur Hand genommen und gehofft, dass alles gut geht. Unsere nächste Reise unternehmen wir hoffentlich mit der Bahn.
So viele Fotos habe ich nun doch nicht gemacht, wäre ja auch langweilig uns ständig am Strand rum liegen zu sehen, aber die wenigen möchte ich euch dann doch zeigen. Nicht um euch im kalten Deutschland, oder noch kälteren Schweden, oder wo auch immer ihr gerade seid zu ärgern, sondern um euch ein bisschen Sommerfeeling nach Hause zu schicken. :-) Hikkaduwa
Da deutsches Youtube mal wieder nicht so nett ist, gibts das orginal Video hier: Orginal