Wobei es eigentlich „Flying“ heißen müsste. Dieser Post wird für dieses Jahr der letzte Eintrag in meinem Blog sein, denn morgen früh mache ich mich auf den langen Weg zurück nach Deutschland um die Feiertage mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen. Ich mache sozusagen Heimaturlaub und damit auch Urlaub als Blogger.
Die erste Hälfte meiner Zeit in Sri Lanka ist vorbei und ich habe bisher viel erlebt, viel gesehen, und vor allem viel gelernt, über Sri Lanka, über die Welt und über mich selbst. Zwar habe ich von Sri Lanka noch nicht soviel gesehen, wie ich zu diesem Zeitpunkt gerne hätte, aber die andere Hälfte meines Abenteuers liegt ja auch noch vor mir, und ich hoffe, dass ich in der Zeit die mir hier noch bleibt einige weitere Punkte von meiner Liste streichen kann. Außerdem will ich ja auch im neuen Jahr etwas zu erzählen haben und euch mit meinen Fotos neidisch machen.
So schön wie es hier ist, so sehr vermisse ich auch oft mein zu Hause, meine Familie, meine Freunde, deshalb habe ich beschlossen für das Ende des Jahres von der Insel zu fliehen und eine Auszeit vom Auslandssemester zu nehmen, auch wenn das heißt, dass ich Silvester mit aller größter Wahrscheinlichkeit diesmal nicht am Strand feiern werde.
Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit, wo auch immer ihr gerade in der Welt sein mögt. Ich hoffe euch geht es gut und ihr könnt an diesen kurzen Festtagen eure Sorgen und allen Ärger des Alltags etwas zur Seite schieben und euch einfach an der Weihnachtszeit erfreuen. Denn egal ob man der Meinung ist, Weihnachten sei nur Kommerz, Kitsch und Klischees, oder ob man sich jedes Jahr aufs Neue auf Weihnachtsmärkte und Glühwein freut, man sollte sich einfach die Zeit nehmen und ein paar schöne Momente mit Menschen verbringen die man gern hat.
Rutscht gut ins neue Jahr hinein und ich hoffe, dass ich euch dann alle wieder hier gesund und wohlbehalten begrüßen darf.
We managed to get out of Colombo this past week, so I actually got something to tell you in this WR and not just ramble about the university and such, as I did in the past.
We had a long weekend ahead of us, so Peter, Felix and I decided to leave Colombo and do something useful with these free days. We wanted to climb up Adam’s Peak, a holy mountain in the south of Sri Lanka. It’s said that you can see an amazing sunrise from the top of the mountain, so one should be up there roughly before 6 o’clock in the morning. That’s why we left Colombo on Thursday at 8pm by train and it only took us a little over 7 hours to get to the foot of Adam’s Peak. When we arrived in Dalhousie, a small village from where steps lead up to the top of the mountain, we just put our stuff into the pre-booked hostel room and got going. It was 3.45h in the morning and 5200 steps uphill were waiting for us. Sunrise was supposed to be around 6.15am, so we had not even 3 hours left to conquer that mountain. It was by now the hardest thing I’ve done in Sri Lanka, and maybe in my life. You can’t imagine how tiring it is to climb up step after step after step with only more steps in front of you and no sign of an end to it.
But it was worth it. It took me more or less two hours to get on top of Adam’s Peak, so I made it in time for the really beautiful sunrise and to enjoy the view over Sri Lanka. You can find the pictures I took here: Adam’s Peak
Our journey went on from Adam’s Peak down south and to the west coast. It took us more or less 9 hours in the bus to get to Hikkaduwa, which is way more time then anybody should spent in a bus, but we were rewarded with a nice swim in the ocean and a really cool party in Unawatuna. As we had spent more time in public transportation then in beds, we were quite dead on Sunday and used the whole just to recover from the trip and to relax at the beach.
Monday started with snorkeling at some kind of coral reef in Hikkaduwa, the same one where we went snorkeling the last time, but this time the sea was much nicer. And after that we took the train back home to Colombo and to our apartment.
This was the last Weekly Review for 2010, as I’m leaving Colombo tomorrow to spend the holidays with my family and my friends in Germany. I wish you all a very Merry Christmas, Happy Holidays and I hope you get a great start into the New Year.
Wir waren an diesem Wochenende auf Adam’s Peak, einem der höchsten Berge hier in Sri Lanka, deshalb kommt das neue Rätsel auch erst so spät. Ich hatte am Wochenende einfach nicht so richtig Zeit. Dafür habt ihr diesmal etwas mehr Zeit euch die Antwort zu überlegen, denn dies ist das letzte Rätsel für 2010.
5200 Stufen führen auf den Gipfel von Adam’s Peak und es gelten etwa 1000 Höhenmeter zu überwinden. Ein Aufstieg der einem wirklich in die Beine geht. Nichts desto trotz ist es für manche fast schon alltäglich den Berg zu bezwingen. Besonders die Träger, die die Verkaufsstände und die Pilger mit Lebensmitteln und Getränken versorgen, aber auch Gasflaschen und alles was sonst noch gebraucht wird den Berg hinauf tragen, legen einen Großteil der Strecke sogar mehrfach am Tag zurück. Aber auch Tourguides die Touristen, Pilger und Reisende auf den Bergführen haben den Weg schon einige Male zurück gelegt. Wir sind zwar ohne einen Guide auf den Berg gestiegen, aber Mark, Euan und einige andere Leute haben beschlossen sich doch lieber einen professionellen Führer zu nehmen, der weiß wo es lang geht. Um den dreht sich auch die heutige Rätselfrage. Was glaubt ihr, wie oft der Guide von Mark und Euan bisher auf Adam’s Peak gestiegen ist.
Eine kleine Hilfe: er hat alles in allem mehr als 5.000.000 Stufen bestiegen.
Mitspielen ist ganz einfach. Hinterlasst einen Kommentar mit eurer Lösung und einen Namen. Bitte gebt nur einen Tipp pro Person ab, solltet ihr mehrere abgeben werte ich nur den Letzten. Ihr habt Zeit bis Samstag (08.01.2011) um 4pm SLT (Sri Lankan Time), dann löse ich auf und schaue, wer gewonnen hat. Wer am nächsten an die richtige Lösung kommt gewinnt. Bei unentschieden entscheidet das Los. Viel Glück und vor allem viel Spaß beim Rätseln.
Als ich oben auf dem Berg ankam, erfuhr ich von Peter und Felix, dass einige von unseren Fußballjungs ebenfalls gerade auf Adam’s Peak sind. Wir wussten zwar, dass sie eine Tour geplant hatten, aber wir waren uns nicht ganz sicher, wann dies stattfinden sollte und so war es eine kleine Überraschung uns alle dort zu treffen. Mark bot uns an, uns von Dalhousie aus weiter in seinem Auto mitzunehmen, nach Nuwara Eliya (Nurelia for short). Da wir unsere Tour bisher nur bis zum Gipfel geplant hatten und maximal wieder zurück, nahmen wir das Angebot dankbar an.
Zunächst ging es aber erstmal den Berg hinunter in unser „Basislager“ zum Frühstücken und zu einem Bad im Fluss. Da Mark und Euan ihr Basislager etwas außerhalb von Dalhousie aufgeschlagen hatten und es für sie bequemer war uns direkt mit zu nehmen, als noch einmal nach Dalhousie zurück zu kommen, blieb uns leider zum Ausruhen in unserem Lager nicht wirklich viel Zeit. Es blieb mir nicht mal genug Zeit an mein Portemonnaie zu denken. Das hatte ich nämlich aus Blödheit, Schlafmangel, Erschöpfung, oder einer Kombination daraus am Frühstückstisch liegen lassen.
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei dem netten Hostelbesitzer bedanken, dafür, dass er mich angerufen hat und bei Mark, dafür, dass er noch mal zurück gefahren, damit ich es abholen konnte. THANK YOU VERY MUCH!
Nach einem Englischen Frühstück zum Mittagessen bei Marks und Euans Basislager, ging die Reise weiter Richtung Nuwara Eliya. Die Fahrt im Auto dort hin dauerte 4 Stunden, so dass wir erst gegen Abend dort ankamen und da wir alle ziemlich fertig waren, hieß es nur noch Hotelzimmer suchen, Abendessen und Schlafen. Zumal es am nächsten Morgen schon früh für uns alle weiter gehen sollte. Mark und Euan wollten von Nurelia aus ans Ende der Welt (World’s End National Park) und wir beschlossen kurzerhand, dass wir die Nase voll von den Bergen hatten und an den Strand wollten. Von Nurelia aus bedeutet das mit dem Bus ca. 7 Stunden Fahrt nach Matara im Süden. Abfahrt ist um 7.30 Uhr. Nach ein paar Stunden schlaf und einer heißen Dusche hieß es also wieder „back on the road again“. Das Busfahren in Sri Lanka alles andere als angenehmes Reisen ist, wussten wir ja schon von den Fahrten nach Hikkaduwa und Unawatuna, aber 7 ½ Stunden in so einer Sardinenbüchse zu verbringen ist noch mal ein Stück härter.
Wir kamen also um 15 Uhr in Matara an, nur um einen Bus für einen anderen einzutauschen und noch einmal 1 ½ Stunden Richtung Hikkaduwa zu fahren, unserem endgültigen Ziel. Mit mehr Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln als im Bett waren wir glücklich als wir endlich um 16.30 Uhr in Hikka an kamen. Da wir im gleichen Hostel unterkommen konnten wie bei unserem letzten Besuch, hatten wir zumindest mit der Sucvhe nach einer Unterkunft keinen Stress mehr. Wir stellten unsere Sachen im Zimmer ab, zogen die Badehosen an und gingen erstmal ins Meer schwimmen. Um die geschundenen Beine und Füße zu kühlen, um die Busfahrt wegzuspülen, um uns einfach zu erholen. Denn wie wir bei einem kurzen Besuch bei Facebook von Julia und Annette erfuhren, sollte am Abend eine große Party in Unawatuna stattfinden. Klar, dass wir uns das nicht entgehen lassen wollten. Nach dem Abendessen ging es also immer noch nicht ins Bett, sondern per Tuk Tuk nach Unawatuna zur Beachparty, bei der halb Colombo vertreten war und wir dementsprechend viele Leute trafen. Bis 6 Uhr morgens haben wir es dort ausgehalten, bevor wir wieder zurück nach Hikkaduwa gefahren sind und endlich ins Bett fallen konnten.
Am Sonntag konnten wir endlich mal ausschlafen und sind eigentlich nur aufgestanden um zum Strand zu gehen und dort weiter zu schlafen. Wir hatten es wirklich nötig. Montag früh waren wir dann noch eine Runde Schnorcheln bevor wir mit dem Zug zurück nach Colombo fuhren, wo das wirklich lange Wochenende ein Ende fand.