Another week passed by and a lot of things have happened. I fought with the Sri Lankan bureaucracy, went back to the Oktoberfest and right now I'm in a rainy Unawatuna.
I got an entry visa for Sri Lanka valid for one moth, back in Germany, and as I now know one month passes by quite fast. Even a little too fast, because I had only two days left to get my visa extended. Two days might seem like a lot, but not for Sri Lanka. We've been to the Immigration & Emigration Department three times by now and we still don't have our passports back. But we're working on it and maybe by the end of the week we'll be legal citizens of Sri Lanka for the next five month.
We decided to recover from our "visa trauma" with another visit to the Oktoberfest on Saturday. It was as great as the week before – the food, the music and the people, especially the people. We already got to know the band last week and we met with them this night again. It was the last night of the 10 day fair and that's why we really had to celebrate this night and we did and even parts of the next morning.
The Oktoberfest crew is although the reason why we are in Unawatuna right now. After their Oktoberfest act, they got a couple of days off to spend them at the beach in Una. As we didn't have anything better to do, and as Una was on our list of places to see for quite a while now, we decided to follow these guys down south. Right after we arrived and while we were looking for a cheap but nice accommodation it started to rain. And if I say rain I’m taking cats and dogs here. We should have checked the weather report, which says rain for the next couple of days, before we left, but now we are here and although it wasn't really sunny today, at least it didn't rain until the evening and the weather was good enough to get a nice sunburn. But I’ll tell you more about Unawatuna and our battle with the mosquitoes next week.
PS: I’m not late because I forgot, but because I wrote this text on my mobile and couldn’t upload it until today. Sorry about that.
Erstmal möchte ich mich für das „Wortspiel“ in der Überschrift entschuldigen. Aber hey, versucht ihr mal einen halbwegs passenden Titel zu finden, zu dem es auch noch ein Lied gibt…
Egal, nun zum eigentlich Thema. Mein erster Monat in Sri Lanka ist vorbei und es ging so schnell, dass ich eine entscheidende Sache etwas unberücksichtigt gelassen habe. Mein Entry-Visa mit dem ich in Sri Lanka eingereist bin, ist nur für einen Monat gültig. Verlängern ist im Prinzip kein Problem und man kann den Antrag theoretisch schon am Tag der Einreise stellen, oder kurz danach, aber da hatte ich ja noch so viele andere Sachen zu erledigen, über die ihr alle in diesem Blog lesen könnt. Mal ehrlich, wer denkt schon an sein Visum, wenn er in Hikka am Strand liegt, oder auf dem Oktoberfest feiert? Ich jedenfalls nicht. Und so gingen die Tage ins Land und das Antragsformular lag unbeachtet im Zimmer. Am Dienstagabend haben wir uns dann mal daran gemacht es auszufüllen, um am Mittwochmorgen früh Richtung Department of Immigration & Emigration aufzubrechen. An dieser Stelle sei bemerkt, dass mein Visum am Freitag, 5.11. abgelaufen wäre. Wie das meistens der Fall ist, wenn wir planen „früh los zu gehen“, kommen wir nicht wirklich „früh“ los. Soll heißen, um kurz nach 11 haben wir uns endlich in Bewegung gesetzt, mit der Absicht alle Behördensachen die noch ausstanden zu erledigen. Da wir noch Anträge für unsere Studentenausweise hatten, die wir in der Uni abgeben mussten und die Uni auf dem Weg zum Department lag, haben wir beschlossen erst dort vorbei zu schauen. Da Nilmini, unsere Austauschbeauftragte, in einem Meeting war und uns sonst leider niemand sagen konnte was wir mit den Anträgen machen sollen, mussten wir erstmal warten. Irgendwann konnten wir dann unsere Anträge loswerden und dachten, damit wäre die Sache erledigt und wir brauchen nur noch irgendwann, wenn die Uni angefangen hat, unsere Ausweise abholen. So leicht ist es allerdings nicht. Die Anträge mussten erstmal weiter bearbeitet werden und wir sollten sie am nächsten Tag abholen und damit in die Verwaltung gehen. Als die Sache erledigt war, zeigte die Uhr bereits 13.15 Uhr und das I&E Department sollte um 15.00 Uhr schließen. Also ab ins nächstbeste Tuktuk und los. Zum Glück war es nicht so weit von der Uni entfernt, so dass wir um kurz nach halb 2 ankamen. Noch viel Zeit die Visa Anträge abzugeben, so dachten wir zumindest. Im Visa Büro angekommen hieß es erstmal, dass die beiden zuständigen Beamten gerade zu Mittag sind und in einer halben Stunde wieder da sind… Also mussten wir wieder warten. Eine gute halbe Stunde ging ins Land, die beiden Beamten waren nirgends zu sehen und uns froren langsam die Zehen ab, denn in dem Büro war die Klimaanlage wohl auf Kühlschrank eingestellt. Irgendwann traf dann einer der Beamten ein und wir konnten endlich unsere Anträge abgeben. Zumindest dachten wir, dass es so einfach wird. Als ich dem „überaus netten“ Herrn meinen Antrag reichen wollte, schaute er mich nur an und knurrte, „Das Visa-Büro hat geschlossen. Kommen Sie morgen vor 1 wieder.“ Also bin ich wieder raus aus dem Büro und hab Peter und Steven die „gute Nachricht“ gebracht. Da Steven von der ganzen Warterei schon etwas genervt war, hat er beschlossen ebenfalls sein Glück zu versuchen. Hat sich seinen Antrag genommen und ist ins Büro. Dort hat er dann von dem „sehr freundlichen“ Beamten erfahren, dass wir das heute mit dem Visum vergessen können und uns außerdem noch Unterlagen fehlen. Er meinte wir brauchen noch 1. einen Beleg der Universität, dass wir dort eingeschrieben sind und 2. einen Nachweiß darüber, dass wir 1500$ in Sri Lanka Rupien getauscht haben. Nummer eins lässt sich ja noch irgendwie verstehen, aber die Geldsache hat uns dann doch etwas Kopfzerbrechen bereitet. Also erstmal wieder raus aus dem Kühlschrank und Nilmini angerufen. Die dachte, dass wir das mit den Visa schon erledigt hätten, wollte sich dann aber noch mal darum kümmern und bat uns am nächsten Tag (Donnerstag) um 8.30 Uhr an der Uni zu sein, bis dahin wollte sie alles nötige rausgefunden haben und dann alles mit uns zusammen erledigen.
Der Tag an dem wir unsere Behördensachen erledigen wollten, war also „ein voller Erfolg“. Nun gut, dann halt am Donnerstag. Mein Visum war ja noch für zwei Tage gültig, wenn also irgendwas am Donnerstag schief geht, gibt’s ja noch Freitag. Wieder falsch. Als wir Donnerstagmorgen in der Uni ankamen (diesmal haben wir es geschafft früh aufzustehen) erzählte uns Nilmini erstmal, dass Freitag ein Feiertag ist an dem das Department geschlossen ist und wir die Sache mit dem Visum heute erledigen müssen, sonst hätte ich ein Problem.
Die Geldgeschichte hatte sie geklärt, diese Regelung trifft auf uns nicht zu, da wir Studenten sind. Den Nachweiß darüber, dass wir an der University of Colombo eingeschrieben sind, müssen wir aber tatsächlich erbringen. Dies sollte dann mit dem Studentenausweis geschehen. Ja, genau mit dem Ausweis, für den wir den Antrag einen Tag zuvor eingereicht hatten und der noch bearbeitet werden sollte. Da wir die ersten Studenten aus Gießen sind, die einen Studentenausweis beantragt haben, Louisa und Mareike haben darauf nämlich verzichtet, wusste auch Nilmini nicht so recht, was alles benötigt wird, um den Ausweis zu bekommen, bzw. ihr hatte man gesagt, dass das Standard-Antragsformular ausreicht. Reicht natürlich nicht, wäre ja auch zu einfach. Es wurden noch Unterschriften von allen möglichen Leuten benötigt, unter anderem von dem Präsidenten der Uni, den wir bei dieser Gelegenheit kurz kennen lernen konnten. Als es um 11.45 Uhr immer noch nicht so aussah, als würden wir unsere Ausweise rechtzeitig bekommen, beschloss Nilmini schon mal mit mir zum Department vorzufahren, da mein Visum ja nur noch knapp 2 Stunden gültig war, bzw. verlängert werden konnte, um dort schon mal alles zu regeln, so dass nur noch der Nachweis nachgereicht werden muss. Peter, Steven, Munch und Shavi sollten in der Zeit versuchen an die Ausweise zu kommen und sie dann zum Department nachbringen. Im Department konnte ich dann auch meinen Antrag einreichen und als Nachweiß reichten dann auch ein Brief vom Präsidenten und ein paar gute Worte von Nilmini, was wahrscheinlich nur auf Grund einiger Beziehungen von Nilmini funktioniert hat. Denn während wir zum I&E Department gefahren sind, haben Peter, Steven, Munch und Shavi erfahren, dass für die Ausweise immer noch irgendetwas fehlt, es gab also keine Chance mehr, dass wir die Ausweise noch bekommen. Nun mussten nur noch Peter und Steven zum I&E kommen und ihre Anträge abgeben und dann sollten wir bald mit verlängerten Visa in den Reisepässen die Kühltruhe verlassen können. –Pustekuchen– Peter und Steven haben ihre Anträge abgegeben und dann hieß es warten bis unsere Nummern aufgerufen wurden. Nach 2 Stunden warten hörte ich A50 und konnte einen weißen Zettel in empfang nehmen, der für die nächsten 5 Tage mein neuer Pass ist, denn meinen eigentlichen Reisepass kann ich erst am Dienstag abholen, solange dauert die Bearbeitungszeit. Nach einer weiteren Stunde hatten dann auch Peter und Steven ihren Zettel. Die dürfen am Mittwoch wiederkommen. Wer denkt Behördengänge in Deutschland seien schlimm, der war noch nicht beim Department of Immigration & Emigration in Sri Lanka. Wir haben Leute kennengelernt, die seit 9 Uhr morgens dort waren und erst um kurz vor 15 Uhr wieder gegangen sind.
Und weiter geht das wilde Raten. Heute mal wieder etwas, dass man ganz sicher nicht bei google finden wird und es wird ein bisschen technischer.
Ich benutze zum surfen im Internet einen Surfstick, was äußerst praktisch ist, denn ich kann eigentlich überall und zu jeder Zeit mit meinem Notebook online gehen und neue Blogeinträge schreiben. Allerdings kommt die Sache mit einem Haken. Ich kann zwar im Prinzip so lange und so viel im Web surfen wie ich will, allerdings wird mir nach 7 Gigabyte die Geschwindigkeit stark gekürzt. Nun gut, 7 Gigabyte sind ne ganze Menge (eine DVD hat nur 4,7GB), aber verteilt über einen Monat ist es dann doch nicht mehr so viel. Klar, dass ich das Limit schnell erreicht hatte und nun auch schon weit überschritten habe. Von euch will ich nun wissen, was ihr glaubt wie weit ich bis heute über das Limit bin, also wie viel Megabyte ich bisher heruntergeladen habe.
Mitspielen ist ganz einfach. Hinterlasst einen Kommentar mit eurer Lösung und einen Namen. Bitte gebt nur einen Tipp pro Person ab, solltet ihr mehrere abgeben werte ich nur den Letzten. Ihr habt Zeit bis Samstag um 4pm SLT (Sri Lankan Time), dann löse ich auf und schaue, wer gewonnen hat. Wer am nächsten an die richtige Lösung kommt gewinnt. Bei unentschieden entscheidet das Los. Viel Glück und vor allem viel Spaß beim Rätseln.
Na die beteiligung bei den Rätseln lässt langsam ja etwas zu wünschen übrig... Aber vielleicht seid ihr auch alle im Moment viel zu beschäftigt, oder das Rätsel war zu schwer? Wie dem auch sei, es gab zwei Teilnehmer und Marcel lag mit seinem Tipp am nächsten dran. Bis zum letzten Sonntag hatte ich bereits 16,246.54 MB, also 16,25 GB aus dem Internet heruntergeladen. Bin halt ein Serienjunkie. Für den nächsten Monat, der am Montag beginnt, habe ich mir aber vorgenommen die 7GB etwas besser einzuteilen.
Und dies ist der Preis für diese Woche:
Da im Winter die Welt oft grau und trist erscheint, oder wie bei dir in Schweden einfach nur weiß ist, sollen diese Wachsmalstifte ein wenig Farbe in deine Leben bringen. Und falls mal etwas schief geht, dann kannst du mit den Radierern zumindest die kleinen Fehler wieder verschwinden lassen. Außerdem hast du nun auch einen Musikwunsch für das nächste Rätsel frei.
I’m sorry I’m a little late on the weekly review, but I totally forgot about it yesterday. No, I won’t promise that this is not going to happen again, because I’m sure it will. I know myself well enough by now, to know that sooner or later I will forget another Wednesday, but for all it matters, I’m sorry.
It was a weird week, with Bavarians, ghosts and bureaucrats. But let’s start on Thursday, a day where nothing remarkable happened… so maybe let’s go right to Bavarians. The Oktoberfest is in Colombo and if there is one thing you can be sure about, it’s that we had to check it out. We went there on Friday and got home early Saturday morning. To say it up front, we liked it quite a lot and we will visit it again. But nevertheless, it’s a very strange feeling to walk into a giant tent next to the Hilton Hotel in Colombo, Sri Lanka to find yourself surrounded by Bavarian music, sausages, beer and everything else that makes an Oktoberfest an Oktoberfest. If you have never heard of the Oktoberfest in Munich, you are probably an alien from space that hasn’t done its homework, so just google it to catch up with the rest of the class. For all the other people who know what I’m talking about and who might have even attended the giant fair in Munich: Colombo really tries to keep up with it. They imported a German chef, a German band and German food and it was all quite good. It was great to see so many different people and cultures dancing and drinking together to mostly German music and having a fun time together. The Oktoberfest lasts from the 28th of October to the 6th of November, which leaves us enough time to attend it again and to get another chance to enjoy the food.
Saturday was the night before Halloween and Louisa invited us to go with her and her boyfriend to a Halloween party at a club. We started the night at the local sports club (the same where we celebrated Steven’s birthday) and after a couple of drinks there, we went to the club. It was a fun evening and Peter even dressed up as the Joker from Batman.
We spend Sunday doing the same thing we do every Sunday… nothing and getting better from the previous nights, although the hangover wasn’t that bad.
Tuesday was football day as usual, and on Wednesday we tried for the first time to get our visas extended. I will write more about it in an extra post (in German) and in next weeks Weekly Review, but let me just say: Sri Lankan bureaucracy can be quite annoying and quite cold.